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Dienstag, 15. Dezember 2020

Weihnachtslied mit hERZpochen

Weihnachten 2020 - ohne Trubel.
Anton Günther hat dieses Weihnachtslied 1918 geschrieben: Besinnung, Hoffnung, Reparatur.
Wir haben es neu arrangiert und behutsam in die aktuelle Zeit getragen. 
Euch allen eine gesegnete Weihnachtszeit – mit hERZpochen. 

Text/Musik: Anton Günther 
Musikbearbeitung/Gitarre/Gesang/Mix: Tobias Markstein 
Gitarre/Gesang: Heiko Gödel 
Gesang/Film: Ramona Markstein 
ein Gemeinschaftsproduktion von HandaufsERZ und Pochwark


Mittwoch, 9. September 2020

's Element

 Zwei ganz unterschiedliche Lieder mit Filmen von hERZpochen zu den Elementen:




Dienstag, 25. August 2020

10. Erzgebirgische Liedertour rund um Olbernhau

13. September 2020 - 10 bis 17 Uhr

Musikalisch unheimlich spannend - ein erlebnisreicher Tag für Alle rund um Olbernhau.
Ob zu Fuß oder mit dem Rad: erzgebirgische Natur und Musik.
Von 10.00 bis 17.00 Uhr sind alle Stationen mit Musikanten besetzt und jeder kann in individueller Reihenfolge beliebig viele Stationen besuchen.


LINK ZUR VERANSTALTUNG

 

1. Stadtpark Olbernhau

Stefan Gerlach, Christoph Rottloff und František Severa

 

2. Frankwarte

Georg Schroeter / Marc Breitfelder und Michal Müller

3. Anton-Günther-Stein

Bandonionverein Carlsfeld e.V. und Is Barggeschrei

 

4. Schaaldenkmal

Unfolkkommen und Gænglband

 

5. Pföbe

Holger Sickel, Matthias Fritzsch und Christoph Heinze

 

6. Hüttenteich Grünthal

Fei ErzmundART und Biginbrothers

 

7. Kalter Kober

Hauskapelle Olbernhau und Ina Schirmer

 

8. Hand

Duo Roter Mohn und Duo Matrosov

 

9. Clemensstein

Sterni & Freunde und HandaufsERZ/ERZpochen

 

10. Schrift

De Ranzen und Hundshübler Konzertina Freunde

 

11. Schutzhütte Bärenbach  

De Moosbacher und Jörg Heinicke & Kollegen

 

12. Spielplatz Bärenbach

Puppenspieler Camillo, Casper & Co. und Momentan

 

LiederTourTicket: 5€

Streckenlänge: ca. 14 km
Verpflegung nur aus dem eigenen Rucksack möglich.

Nicht alle Wege sind für Radfahrer geeignet.



2 August-Gigs

 Am 17. August ein kleines Programm im Auer Zoo der Minis und am 22. August ein idyllisches Akustikset im Hufwald.



Donnerstag, 13. August 2020

17. August im Zoo der Minis Aue e.V.

Wir freuen uns tierisch das musikalisch-mundartige Rahmenprogramm zu einer ganz besonderen Veranstaltung zu sein. 

Montag, 13. Januar 2020

hERZpochen - 2 Lieder

hERZpochen ist ein Gemeinschaftsprojekt von HandaufsERZ und Pochwark.
Erzgebirgisches Melodram in zwei Teilen.

Im Teil "behmscher Wind" wartet das Maadel auf seinen Liebsten. Warum kommt der Kerl nicht? Traut er sich nicht raus bei dem Sturm? 
Text/Gesang/Film: Ramona Markstein, Musik: Tobias Markstein, Musik/Mix: Heiko Gödel

Der Teil "Maadel vom Gebersch" steht unter dem Motto „Jammern is Mannersach“: Er getraut sich nicht zu seinem Maadel und schickt lieber seinen Kollech. 
Dass Tobias rappen kann, wussten wir bis dato nicht… quasi „ERZ-Rap“ - sensationell! 
Text/Idee/Film: Ramona Markstein, Gesang: Tobias Markstein, Musik: Heiko Gödel 

Mittwoch, 26. September 2018

20.10.2018 Musik und Film in Thierfeld

Wir spielen auf mit Freunden am 20.10.2018 nachmittags zum 10. Rock for Neighours!

Außerdem gibt's dort 15 Uhr die Premiere unseres DEDERON-Films.

Rock for Neighbours ist eine Gruppe junger christlicher Erwachsener supported durch den Kreuz und Quer e.V., die es auf dem Herzen haben etwas für die ländliche Jugend & Kultur zu tun. Deshalb gibt es seit einigen Jahren einen Tag lang volles Programm: Beginnend mit einem Gottesdienst 11 Uhr, gefolgt von einem bunten Markt von lokalen Anbietern, bei dem Groß & Klein aktiv werden oder einfach oder nur gemütlich etwas essen kann. Dies alles endet in dem Konzert, welches ab 18:30 Uhr beginnt. Vorbeischauen lohnt sich!


Donnerstag, 8. Februar 2018

Brennnesselstängel



Komm mit nieber in Wald! Mir baun Buden
Un fällen mit stumpfen Beiln Buchen.
Bis am End unnre Händ den altn Stamm
zu Fall bring. Eigentlich e Unding!
Komm, mir klettern aufn Baam
un springe von uhm wieder runner.
‘S kommt uns racht huch vor,
denn mir sei klaa und de Walt viel ze gruß.

Komm mit raus auf die Wies! Die is voll Maistöck
Des gelbe Meer duftet wie verrickt
wir bekämpfen uns dann mit de Blüten
und schließn ganz außer Atem Frieden.
Im Gros e weiches Bett,
De Blume e Versteck vor feindlichen Blicken
‘s Schlachtfeld gelbgrie
Die Welt is wag, denn mir schaun net mehr hie.

Dei Sommer is mei Sommer. Is mei Winter a dei Winter?
Is unner Friehgahr un Herbst, doch sei mir nur Kinner.
Dei Lachen, das fehlt mir un mei Lachen erzählt dir
Ach scheiß drauf, wir fechten mit Stöcken bis aner heilt!

Komm mit runner zum Teich! ‘s Eis is dick genuch.
Mir fahrn Schlittschuh bis de Sonn unnergieht.
Im alten Schrot machen mir e Feier
un raang Brennnesselstängel.
Dr Qualm beißt in de Aang
Mir leng uns aufs Eis, Kopf an Kopf
Schaun zu de Sterne nauf
Die Welt is gruß un hört hier net auf.

Dei Sommer is mei Sommer. Is mei Winter a dei Winter...

Text/Musik: Ramona Markstein 2017, für AR

Samstag, 30. Dezember 2017

Gestiefelter Kater

Ein kleiner Gastauftritt beim Thierfelder Elterntheater als Musikant beim "gestiefelten Kater"


Sonntag, 17. Dezember 2017

Lichtelabend in Thierfeld

16.12.17 - Heimspiel für uns im Thierfelder Vereinshaus mit dem Verein "Kreuz und Quer"
Ein Abend mit vielen bekannten Gesichtern, erzgebirgisch-gemütlicher Atmosphäre, kleinen Leckereien und musikalischen Schmankerln...


Samstag, 16. Dezember 2017

Miriquidi Roadtrip



Miriquidi-Roadtrip (Rotkäppchen-Moritat)
Text: Ramona Markstein, Musik: Tobias & Ramona Markstein 2017

R: Dort, wo die Lupinen stehen, Sonne Blüten hell durchleuchtet
Werd' ich sicher sein vor ihm. Waldboden vom Tau durchfeuchtet,

Weich vom Moos. Äste knacken. Hinter jedem Strauch ein Schatten
Ein leises Knistern in dem Busch. Nur ein Vogel, husch, husch!

An der Lichtung, die große Eiche ragt mit stolzem Stamm hervor
Plötzlich steht er hinter mir und flüstert in mein Ohr:

Im Wald / im tiefen Finsterwald
Miriquidi-Roadtrip, Miriquidi-Roadtrip - Let's get lost iiiiiiiiii.....
...im Wald / im tiefen Finsterwald
Miriquidi-Roadtrip, Miriquidi-Roadtrip - Let's get lost in a tale!


W: Mädchen so allein im Wald? Komm ja nicht vom Wege ab!
Wenn das deine Mutter wüsste, was ich Schönes für dich hab.

Sonnenstrahl'n, wie Silberfäden stechen abseits durch das Laub.
Rote Kirschen nur für dich. Keiner denkt dabei an Raub.

Ich fädle Perlen dir auf Gräser Schmücke damit deinen Hals
Ewig werden sie dort hängen, wenn du mir vertraust jemals.


Im Wald / im tiefen Finsterwald...

R: Perlen auf Gräser? Nur Gefasel! Denkst du denn, ich bin naiv?
Wolfsmilch, Schierling, Schneidegras wachsen dort im Walde tief.

W: Süße, das sagt dir die Mutter. purer Neid auf deine Jugend.
Du hast Mut zum Weitergehen. Sie pocht nur auf keusche Tugend.

Willst du es nicht einfach wagen? Lauf so weit die Füße tragen,
Rechts und links am Pfad vorbei! Ich geh fort, will dich nicht plagen.


Im Wald / im tiefen Finsterwald...

R: Weg ist er der fremde Bursche, war'n der Mutter Mahnungen
Doch zu hart, zu übertrieben? Nur diffuse Ahnungen?

Ein kleiner Blick, ein kleiner Tritt zur Seite, oh was muss ich sehen?!
Beeren, leuchtend rot wie Kirschen, kann sie naschen ohne Stehlen.

Ach wie wird mir schwarz vor Augen, weiche Hände, Füße, Knie.
Ist es von den Beeren nun, dass mir alle Kräfte fliehen?

Muss mich hocken, setzen, legen. Alles dreht sich im Gesicht.
Sehe noch den dunklen Schatten. Kommt er doch, der Bösewicht!?

Im Wald / im tiefen Finsterwald...

W: Mädchen, hast du dir gedacht, dass ein zartes Ding wie du,
hier einen Spaziergang macht und ich geb so einfach Ruh?

Hab dir Perlen an den Gräsern aufgefädelt, großzügig.
Leg sie um dein zartes Hälschen und danach verspeis' ich dich!


Im Wald / im tiefen Finsterwald...


Samstag, 4. November 2017

Weißdornhecken-Blues



Weißdornhecken-Blues

Text: Ramona Markstein, Musik: Tobias Markstein, 2017
1. Du bist wie der Ammisch, der mein’n Name singt.
Uhm auf dr Dachspitz saß’r vor Kurzn noch.
Itze isser wag. Er hot de Fliegel net imsonst.
War's a vorrauszesah, ärschert’s mich doch.

2. E Vugel, der fort fliecht, ka su schlimm net sei,
wie e Kollech, der mich be Zeiten vrlässt.
Ich ka mr’s trotzdam net erklärn,
warum’s mich dann su vrletzt.

Ref.: Un meine Blätter falln von dr wilden Weißdornheck.
Mit demm Abschiedslied kumm ich schu drieber wag.
Blietenreines Schmetterlingsraupenversteck.
Suweit hab ich gar net gedacht. Ich kumm schu drieber wag.

3. Tatst mr erzähln, du willst fier immer da sei.
Des kam mr schu racht komisch fier.
Du saht’st a noch “komm afach mol vrbei!“
Un heit stieh ich vor vrschlossner Dier.

4. Läss mich im Reng stieh bis de Gack durch is,
de Haar im Gesicht kleb’n, ich zittr un frier!
Setz mich in ne Nussschal auf’n Beithenteich,
Stuß mich vom Ufer ab un a von dir.

Ref.: Un meine Blätter falln von dr wilden Weißdornheck.
Mit demm Abschiedslied kumm ich schu drieber wag.
Blietenreines Schmetterlingsraupenversteck.
Suweit hab ich gar net gedacht. Ich kumm schu drieber wag.

Ich heil net - du heilst!
Bie ich bleede - dann du a!
Ich heil net - du heilst!
Bie ich bleede - dann du a!

5. Der Ammisch kimmt un hult sich Raupn
aus dr kahln Weißdornheck - drei Stick.
Drei Schmetterlinge wenscher dies Gahr.
Un ich dacht noch, nu kimmt’r zerick.

Ref.: Un meine Blätter falln von dr wilden Weißdornheck.
Mit demm Abschiedslied kumm ich schu drieber wag.
Blietenreines Schmetterlingsraupenversteck.
Suweit hab ich gar net gedacht. Ich kumm schu drieber wag.

Ich heil net - du heilst! Bie ich bleede - dann du a…

Freitag, 9. Juni 2017

Viel ze Zeitig

Ein Sommerlied für jemand, der uns viel zu früh verlassen musste.



Viel ze zeitig
1. Im Morngtau durch de Wies, ‘s Gros is nass
Un zwischen meine Fiß schleicht ne bunte Katz.
De ersten Sonnestrahln auf mein’m Gesicht,
Kitzeln in de Aang - mit warme Licht.

2. Paar tausend Troppen in de Halme hange.
Paar tausend Sonne sei do drin gefange.
Ich tät se alle sammeln - im Fingerhut
Un dann mit amol trinkn - tät dos gut.

Es is noch viel ze zeitig, viel ze frieh.
Vielleicht legt sich dr Tog a nochmal hie.
De Sonn gieht wieder unner - de Vugeln horng.
Se tätn sich racht wunnern - über su nen Morng.

3. Unnerm Wallnussbaam stieht ne klaane Letter.
Unnerm Wallnusbaam lieng de ersten Blätter.
De Niss sei noch net reif, hänge fest am Ast.
Doch de Letter stieht schuh do - dass se nischt verpasst.

4. Dr Sommer is noch net vrbei, de Tog sei noch lang,
A wenn mir glicklich sei, vorm Winter is mir bang.
Auf alles was su afach ist, pfeift dr Wind sei Lied.
Dr Sommer is noch net vrbei eh dr erste Star gieht.

Es is noch viel ze zeitig, viel ze frieh.
Vielleicht legt sich dr Tog a nochmal hie.
De Sonn gieht wieder unner - de Vugeln horng
Se tätn sich racht wunnern - über su nen Morng.

Es is noch viel ze zeitig, viel ze frieh.
Doch es is lang schu - nach’n dritten Juli.

Text/Musik: Ramona Markstein, 2016, für DW

Sonntag, 8. Januar 2017

Fichtelbergbah Video

Nun ist das Video zum Lied "Fichtelbergbah" pünktlich zum Winterstart fertig geworden.
Viel Spaß beim angucken.


Fichtelbergbah  

Und dos rattert und dos zischt, mit´n Nabl im Gesicht
fahrn mr heit mol mit dr Bah an dn Fichtelbarg na.
Un de Schwodn zinne längs übern Pöhlbach an dr Grenz.
Ja, dr böhm´sche Wind, der rauscht wenn ´s Löckel dampft un schnauft.

Und es fährt dr alde Zug - durch´n Schnee, der liegt haushuch.
Ja, do wackeln alle Wong - doch bei mir gieht rim im Mong.
Eigefeiert hammse gut - brauchste weder Gack noch Hut.
Ruppt de Fanster auf ihr Leit - dass is in dn Wong nei schneit!

Und dos rattert und dos zischt...

Fahrn mr an dn Bahnhof hie - wu de nächsten Leit schu stieh
macht de Look su schie tschut-tschut - un dr Schaffner huppt vom Zug.
Eigestieng sei se fix - von dr Kält in de Hitz.
Itze werd’s a racht voll - dos mr zamricken soll.

Und dos rattert und dos zischt...

Und dann sei mr a schu da - alle steign´se aus dr Bah.
Guckt ner nauf, dort in dr Höh - liegt dr Fichtelbarg im Schnee.
Ja dann mach mr unnre Rund - nach ner annerdhalbn Stund
ess´ mr mitgebrachte Bemm - un dann giehts a wiedr hemm.

Text: Ramona Markstein, Musik: Tobias Markstein, 2016

https://soundcloud.com/tobias-markste...

Sonntag, 11. Dezember 2016

Hutzenabend in Annaberg

Am 10.12. waren wir zum Hutzenabend im Neuen Konsulat in Annaberg eingeladen. Mit Instrumenten und Klöppelsack machten wir es uns in der adventlich geschmückten Hutzenstub gemütlich. Pitty Burgold und Florian Illing bildeten mit Tobias das Musiktrio des Abends und unterhielten die Gäste mit alten und neuen Erzgebirgsweisen. 'S Klippelmaadel Ramona leistete auch einen kleinen Beitrag auf der Ukulele bei Speckfettbemm, Stollen und Glühwein.


Neues Konsulat - lichtfabrik e.V.

Hutzenstub

Pitty, Florian und Tobias

Hutzentrio

Klippelmaad

gemütlich

Dienstag, 29. November 2016

Weihnachtstermine

Auch wenn wir kein explizites Weihnachtsprogram (mangels eigener Weihnachtslieder) haben, haben sich doch ein paar Termine im Advent und bis kurz vor Lichtmess ergeben, an denen wir zur musikalischen Umrahmung von Veranstaltungen beitragen.

02. Dezember 2016 - Turnhalle Thierfeld - Kita-Weihnachtsmarkt
17 Uhr Musik zum Elterntheater-Märchen

10. Dezember 2016 - Neues Konsulat Annaberg - 20 Uhr Hutznabend

13. Dezember 2016 - Kulturhaus Aktivist (interne Veranstaltung)
Weihnachtsfeier INVITAS Werkstatt für Menschen mit Behinderung

28. Januar 2017 - Weihnachtsausklang Hartenstein

Dienstag, 28. Juni 2016

Kunst:Musik:Kulinarisches zur Sommernacht

Einen wunderschönen lauen Johannisabend haben wir in Plauen zur langen Nacht der Muse(e)n verbracht. Aus dem weiten Annaberg kam unser Spezialgast Pitty Burgold gerade noch rechtzeitig zur Mundart-Session angereist. Im wildromantischen Hinterhof des Weisbach'schen Hauses erfreuten die Erzgebirgsweisen auch die Vogtländer und zahlreichen Besucher der großangelegten Museumsnacht. Unser Standort, einer von 28, rangierte als Geheimtipp, da er zum ersten Mal so großartig bespielt wurde - nicht nur mit Musik, sondern auch mit Kunstwerken, exotischen Spezialitäten, Knoblauchduft, einer alten Nähmaschine, Druckfarben, Nudelhölzern, Wimpel, Lampions, Blumen...



Mittwoch, 16. März 2016

"Fichtelbergbah" - eine illustere Zugfahrt



Fichtelbergbah 

Ref.: Und dos rattert und dos zischt, mit´n Nabl im Gesicht
fahrn mr heit mol mit dr Bah an dn Fichtelbarg na.
Un de Schwodn zinne längs übern Pöhlbach an dr Grenz.
Ja, dr böhm´sche Wind, der rauscht wenn's Löckel dampft un schnauft.

1. Und es fährt dr alde Zug - durch´n Schnee, der liegt haushuch.
Ja, do wackeln alle Wong - doch bei mir gieht's rim im Mong.
Eigefeiert hammse gut - brauchste weder Gack noch Hut.
Ruppt de Fanster auf ihr Leit - dass is in dn Wong nei schneit!

Ref.: Und dos rattert und dos zischt...

2. Fahrn mr an dn Bahnhof hie - wu de nächsten Leit schu stieh
macht de Lok su schie tschut-tschut - un dr Schaffner huppt vom Zug.
Eigestieng sei se fix - von dr Kält in de Hitz.
Itze werd’s a racht voll - dos mr zamrickn soll.

Ref.: Und dos rattert und dos zischt...

3. Und dann sei mr a schu da - alle steign'se aus dr Bah.
Guckt ner nauf, dort in dr Höh - liegt dr Fichtelbarg im Schnee.
Ja dann mach mr unnre Rund - nach ner annerdhalbn Stund
ess' mr mitgebrachte Bemm - un dann gieht's a wiedr hemm.

Ref.: Und dos rattert und dos zischt...

Tex: Ramona Markstein, 2015, Musik: Tobias Markstein, 2016

Dienstag, 2. Februar 2016

Outdooreinsatz

Bei Wind und Wetter, aber leider ohne Schnee gab es am 30.1. eine mundart-musikalische Einstimmung zum Weihnachtsausklang in Hartenstein. Die Gitarrenfinger schlugen sich wacker gegen Kälte und die Notenblätter, gut befestigt, trotzen den Böen. Alte Erzgebirgsweisen und neue HandaufsERZ-Lieder ertönten von 2-3 Gitarren und 1-2 Stimmen.